Kunstrasen-Fußballplätze – Bald in allen Stadien

Kunstrasenplätze werden immer mehr angelegt 

Kunstrasen-FussballplaetzeEin optimal gepflegter Naturrasen ist für jeden Fußballer der schönste Platz seinem Lieblingssport nachzugehen. Aber Naturrasen sind in der Unterhaltung sehr teuer und aufwendig zu pflegen. Er muss regelmäßig gemäht und gewässert werden. Die Löcher müssen gestopft und je nach Beanspruchung muss der Rasen oft komplett ausgewechselt werden. In vielen Stadien wurde daher der Naturrasen schon durch einen Kunstrasen ersetzt. Bekanntestes Beispiel ist hier das Olympiastadion Luschniki in Moskau. In anderen Sportarten wie beim Hockey oder teilweise beim Golf sind Kunstrasenplätze schon Standard.

Nur in unteren Ligen darf in Deutschland auf Kunstrasen gespielt werden

Damit ein Kunstrasen für den Wettkampf freigegeben werden kann, muss er verschiedenen Qualitätskriterien entsprechen. In Deutschland ist festgeschrieben, dass bis in die Regionalligen nur auf Naturrasen gespielt werden darf. In den unteren Ligen ist Kunstrasen mit den Belagstypen B, D, E und G laut DIN V 18035-7 erlaubt. Die FIFA erlaubt nur Kunstrasen die mit „FIFA Recommended 1 Star“ oder „FIFA Recommended 2 Star“ zertifiziert sind. Bei der UEFA reicht die Zertifizierung „FIFA Recommended 2 Star“ zur Zulassung für Wettkämpfe aus.

Kunstrasen auf Bolzplätzen

Dort wo früher in Hinterhöfen und Spielplätzen Fußballfelder aus roter Asche lagen, wird heute auf Mini-Spielfeldern aus Kunstrasen gebolzt. Im WM-Jahr 2006 unterstützte der DFB den Bau von 1.000 Mini-Spielfeldern aus Kunstrasen. Das Spielfeld ist 13 x 20 Meter und mit einer durchgehenden Bande umgeben. Ziel ist es, die Jugendlichen wieder aus ihren Zimmern zu locken und zum kicken zu. Gerade auf dem schnellen Kunstrasen wird die Passgenauigkeit und Technik optimal geschult. In anderen Ländern kommen ganz andere Beläge zum Einsatz. In Frankreich wird, zum Beispiel in den Großstädten wie Paris, teilweise auf Fußballplätzen die mit Kieselsteinen ausgelegt sind gespielt. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2015 in Kanada sind einige Stadien auch mit Kunstrasen ausgelegt. Auf solchen Plätzen ist die Verletzungsgefahr um einiges größer wie auf anderen Plätzen. Das einzige Argument was für diese Plätze spricht ist die günstige Unterhaltung und Pflege. Früher wie heute werden noch viele Talente auf Bolzplätzen gesichtet und eine Auswahl der Kicker packt letztendlich den Sprung in den Profifußball.

Tags: ,

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen